5 Wege für ein nachhaltigeres Leben

Wir sind derzeit mit so vielen Umweltproblemen konfrontiert - Klimawandel, Abholzung, Luft- und Wasserverschmutzung, saurer Regen, Waldbrände und vieles mehr. Es liegt an uns allen, die Umwelt zu schützen und den Planeten vor Bedrohungen zu bewahren, die die langfristige Gesundheit von Tieren, Menschen und Pflanzen gefährden. Ein umweltbewussterer Lebensstil muss nicht bedeuten, dass man seine ganze Persönlichkeit oder seine Art, Dinge zu tun, umstellen muss. Ein umweltbewussterer Lebensstil ist kein radikaler Schritt, sondern sollte sich von selbst ergeben. Du kannst in so einigen Bereichen kleine Änderungen vornehmen - jedes bisschen hilft bereits! Hier sind ein paar Änderungen im Lebensstil, die den Stein ins Rollen bringen können.

Weniger (oder kein) Fleisch essen

Bei vielen läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn man an ein saftiges Steak, ein knuspriges Stück Hähnchen oder brutzelnden Bacon denkt. Doch leider werden heutzutage ungefähr 30 Prozent der globalen Ackerfläche nur für die Viehzucht und -haltung verwendet. Laut einer Studie der Vereinten Nationen erzeugt die Viehwirtschaft 65 Prozent des vom Menschen verursachten Distickstoffmonoxid. Wir hören immer von CO2-Emissionen, aber Distickstoffmonoxid schädigt die Ozonschicht und ist 300 Mal wirksamer als Kohlenstoffdioxid. Die gute Nachricht ist, dass die Verringerung von Distickstoffmonoxid einen schnelleren, erheblichen Einfluss auf die globale Erwärmung haben könnte. Vegetarier und Veganer sind Vorreiter, und diese beiden Ernährungsformen sind inzwischen weit verbreitet. Wenn du es noch nicht ganz durchziehen kannst, werde zum "Flexitarier" - eine Person, die sich überwiegend vegetarisch ernährt und gelegentlich auch Fleisch isst. Es gibt keine Regeln, wie oft man einen Burger essen sollte, aber denke darüber nach, ab und zu die vegetarische, oder noch besser, die vegane Variante zu wählen. Selbst Fisch kann für den Anfang okay sein, aber bedenke hier, dass auch die Überfischung ein großes Problem ist. Viele Alternativprodukte haben sich über die letzten Jahre verbessert und können sehr gut mit der tierischen Variante mithalten. Probiere es gerne mal aus!

Überdenke deinen Umgang von Papier

Viele trennen bereits ihren Müll und entsorgen ihn im Vorhergesehen Abfallort. Aber warum ist das so wichtig? Recycling verringert die Notwendigkeit der Gewinnung, Raffinierung und Verarbeitung von Rohstoffen - Maßnahmen, die eine erhebliche Luft- und Wasserverschmutzung verursachen. Recycling spart Energie und verringert somit auch die Treibhausgasemissionen und trägt so zur Bekämpfung des Klimawandels bei. Papier ist eines der am einfachsten zu recycelnden Materialien. Durch das Recycling von 2.000 Pfund (etwas mehr als 900.000 Kilogramm) Papier kannst du bereits 17 ausgewachsene Bäume retten! Da die Welt eh immer digitaler wird, sollten wir darüber nachdenken, ob man überhaupt noch Papier braucht. Erklär deiner Bank, dass du papierlos arbeiten willst und alle Mitteilungen digital erhalten willst (selbst wenn das in Deutschland manchmal noch schwierig ist). Wenn du auf Papier nicht verzichten kannst, kannst du trotzdem etwas bewirken, indem du Recyclingpapier kaufst, das umweltfreundlicher ist als Frischfaserpapier. Achte dann darauf, dass du das Papier, das du verwendest, wiederverwertest, wenn du fertig bist.

Vermeide Abfall

Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man Abfall vermeiden kann. Fangen wir doch mal mit Plastik an. Wenn du im Supermarkt bist und dir Obst und Gemüse mitnehmen möchtest, nehme lieber eine Jutetasche oder eine andere wieder verwendbare Tasche von zu Hause mit, anstatt die Plastiktaschen die direkt vor Ort angeboten werden. Nimm deine eigene Flasche für Wasser, als ständig neue Plastik-Wasserflaschen zu kaufen (das selbe gilt für Kaffee – außerdem gibt es manche Cafès die dir Rabatt anbieten, wenn du deinen eigenen Becher mitbringst!). Wenn es darum geht Wasser einzusparen, kannst du deinen Duschgang etwas kürzer halten. Manchmal müssen die eigenen Konzerte in der Dusche weggelassen werden... Oh, oder du holst dir einen wassereinsparenden Duschaufsatz! Du magst Leitungswasser nicht? Kein Problem, die umweltfreundliche Lösung dafür ist, dir einen Wasserfilter zu holen, was zudem genauso gut schmeckt wie das Wasser, das du im Laden kaufen kannst. Man kann auch "Abfall" anderer Leute vermeiden, indem man sich Sachen ausborgt oder mietet, anstatt sie sich neu zu kaufen. Lei dir Filme aus, besorg dir einen Ausweis für die Bibliothek und kauf dir Second-Hand-Produkte. 

Sag auch mal "Nein" zum Auto

Leider laufen die meisten Autos noch mit fossilen Brennstoffe und stoßen dabei Kohlenstoffdioxid und andere Treibhausgase aus, die nicht nur die Luft verschmutzen, sondern auch schlecht für die Umwelt sind. Es gibt zum Glück aber viele alternative Mittel sich fortzubewegen, die zudem umweltfreundlicher sind. Halte dich fit, indem du dein Fahrrad nutzt. Sie verursachen keine Umweltverschmutzung und benötigen viel weniger Pflege und Instandhaltung, als ein Auto. Du hast kein eigenes Fahrrad? Auch das ist kein Problem! In den meisten Großstädten wird Fahrrad-Sharing angeboten, sodass du nicht unbedingt ein eigenes Fahrrad benötigst. Informiere dich, was es für ähnliche alternativen in deiner Stadt gibt, wie z.B. E-Scooter. Eine weitere Möglichkeit, um auf dein Gym zu verzichten ist, auch mal zu Fuß gehen. Wenn du in der Stadt lebst ist das meiste praktischer Weise bereits zu Fuß erreichbar. 
Sowohl beim Fahrrad fahren, als auch beim Laufen benötigt man jetzt natürlich das passende Schuhwerk. Hier kommen wir ins Spiel – unsere veganen LØCI Sneaker sind nicht nur bequem, sie sind auch nachhaltig! Und solltest du echt nicht auf ein Auto verzichten können, dann kannst du dir die Fahrt immer mit anderen teilen und eine Fahrgemeinschaft bilden. Solltest du die Mittel dazu haben, kannst du dir auch überlegen ein Hybrid- oder Elektroauto zu kaufen. 

Kauf regional

Bauernmärkte und "lokale Erzeugnisse" auf den Speisekarten der Restaurants sind aktuelle Trends, und das aus gutem Grund. Eine der wichtigsten Möglichkeiten, die Umwelt zu schonen, ist die Reduzierung der Lebensmittelmeilen. Die Lebensmittelmeilen sind ein Maß für deinen CO2-Fußabdruck und bezeichnen die Strecke, die ein Lebensmittel vom Anbau bis zum Kauf oder Verzehr zurücklegt. Bauernmärkte und regionale Obst- und Gemüseläden können dir auch dabei helfen, auf das Auto zu verzichten, da sie in der Regel besser erreichbar sind als große Supermärkte. Da Supermärkte mehr Platz benötigen, befinden sie sich oft außerhalb der Stadt und bieten ausreichend Parkplätze für die vielen Autos, die für die Fahrt benötigt werden. Ein lokaler Einkauf hat auch einen positiven Effekt auf den Schutz der Tierwelt. Wenn du bei Landwirten kaufst, bleiben diese im Geschäft und müssen ihr Land nicht an Bauunternehmer verkaufen. Das wiederum schützt die Natur und die Tierwelt, die in diesem Land zu Hause ist.

Bestseller