Sag "Nein" zu Einwegplastik

Eines der Materialien, aus denen wir unsere LØCI-Sneaker herstellen, ist recycelter PET-Kunststoff – aber was ist daran denn so besonders? Man kann recyceltes PET-Plastik erst richtig wertschätzen, nachdem man weiß, wie schädlich Einwegplastik für die Umwelt ist. 

 

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Zuallererst, was sind überhaupt Einweg-Plastikartikel? Das sind Produkte, die nur dafür da sind, einmal benutzt zu werden und danach werden sie direkt weggeworfen oder ggf. recycelt.

Laut der Umweltprogramm der Vereinten Nationen werden von den produzierten neun Milliarden Tonnen Kunststoff nur neun Prozent recycelt. Der Rest landet größtenteils auf Mülldeponien oder in unseren Gewässern, wie Flüssen, Meeren und Ozeanen. Das ist nicht nur schrecklich für uns, sondern auch schrecklich für die Natur.

Plastik ist nicht biologisch abbaubar. Es zersetzt sich langsam in kleinere Teile, das so genannte Mikroplastik. Und während es zerfällt, gelangen die giftigen Chemikalien, die zur Herstellung von Plastik verwendet werden, in den Boden und das Wasser, das Tiere nutzen. Schließlich nehmen sie das Mikroplastik dabei auf und wird in das tierische Gewebe übertragen. Ich vermute, niemand hat Mikroplastik verlangt, als er das saftige Steak oder den schön filetierten Fisch bestellt hat. Aber auf diese Weise gelangt Mikroplastik schließlich in die menschliche Nahrungskette. Nicht mehr so appetitlich, oder? Dieses Mikroplastik, das in uns landet, kann unsere Organe schädigen und gefährliche Chemikalien freisetzen, die unsere Immunfunktion beeinträchtigen und sich negativ auf unser Wachstum und unsere Fortpflanzung auswirken.

Die wunderbaren Lebewesen in unseren Meeren und Ozeanen sind durch Plastik besonders gefährdet. Dinge wie Plastiktüten und Strohhalme lassen Wildtiere ersticken und verstopfen zusätzlich ihre Mägen. Schildkröten und Delfine zum Beispiel halten Plastiktüten oft für Nahrung. Es gibt viele herzzerreißende Bilder und Videos von toten Walen mit Plastik im Magen oder Schildkröten, die in Plastikflaschenringen gefangen sind. Ein Video, das viral ging, zeigte eine Meeresschildkröte mit einem Plastikstrohhalm im Nasenloch. Wenn wir jetzt nicht drastische Maßnahmen ergreifen, wird sich die Menge an Plastikmüll in den Weltmeeren innerhalb eines Jahrzehnts voraussichtlich verdreifachen.

Es muss ein Weg gefunden werden, die Herstellung und Verwendung von Plastik zu reduzieren. Die Bekämpfung von Einwegplastik ist also ein Schritt in die richtige Richtung. Die Welt ist dabei, das Problem endlich zu begreifen und hat dementsprechend Maßnahmen ergriffen. Im Jahr 2019 hat die Europäische Union ein Gesetz zum Verbot von Einwegplastik verabschiedet. Dazu gehört auch eine Zielvorgabe für Plastikflaschen, die besagt, dass die EU-Länder bis 2029 eine Sammelquote von 90 Prozent für Plastikflaschen erreichen müssen, und dass Plastikflaschen bis 2025 mindestens 25 Prozent und bis 2030 mindestens 30 Prozent recycelten Inhalt enthalten müssen. Kanada, wo weniger als 10 Prozent des Kunststoffs recycelt werden, plant ebenfalls ein Verbot von Einwegplastik bis 2021. Nach Angaben der Vereinten Nationen haben sich 180 Länder darauf geeinigt, die Menge an Plastik, die in den Weltmeeren landet, zu reduzieren.

Auch wir als Einzelpersonen können unseren Teil dazu beitragen. Versuch den Kauf von Plastik zu vermeiden, und wenn es wirklich sein muss, suche am Besten nach einer Recycling-Tonne. Und wenn es um Mode geht, wähle eine Marken wie wir – LØCI. :)

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